Was ist die Ursache des Jo – Jo – Effekts?

Nichts ist ärgerlicher, als nach einer langwierigen Abnahme dem Jo – Jo – Effekt zum Opfer zu fallen. Mühlselig hat man fünf Kilo abgespeckt, sich mit Sport und gesunder Ernährung in Richtung des Zielgewichts bewegt und plötzlich zeigt die Waage noch zwei Kilo mehr an, als es vor Beginn der Abnahme gewesen sind.

Hauptsächlich verursacht wird der Jo – Jo – Effekt dadurch, dass nach einer Diät der nun leichtere Körper weniger Energie benötigt als vor der Diät. Der Grundumsatz ist abhängig vom Körpergewicht und daher nach einer Diät geringer. Auch wird bei einer Diät oftmals auch Muskelgewebe zusätzlich zum Fettgewebe abgebaut, und da Muskeln mehr Energie benötigen als Fett, wird auch durch ihren Verlust der Grundumsatz reduziert.

Hinzu kommt, dass die meist radikale Unterversorgung mit Kalorien während einer Diät ebenfalls Auswirkungen auf den Grundumsatz hat. Hinzu kommt, dass sich der Körper an die niedrige Zufuhr von Kalorien während der Diät gewöhnt und sozusagen auf Sparflamme schaltet. Bei normaler Kalorienaufnahme im Anschluss an die Diät werden daher weitaus mehr Reserven angelegt als zuvor.

All diese Effekte gemeinsam bilden die Grundlage, dass man bei Rückkehr zu den gewohnten Lebens- und Ernährungsgewohnheiten nach einer Gewichtsreduktion schneller zunimmt. Insbesondere bei den so genannten Radikaldiäten wie einer Null – Diät oder ähnlichen, tritt der Jo – Jo – Effekt auf. Bei diesen wird in der Regel nicht ausreichend Flüssigkeit aufgenommen (ein Großteil der benötigten Flüssigkeit holt sich der Körper aus der Nahrung). Wasser wird jedoch zur Fettverbrennung benötigt. Diese Wasserknappheit hat daher zur Folge, dass die Fettverbrennung während einer solchen Radikaldiät ebenfalls reduziert wird. Schlussfolgernd ergibt sich der Jo – Jo – Effekt.

Eine weitere Ursache für den unliebsamen Effekt bildet die genetische Umprogrammierung des menschlichen Körpers, die während einer Diät stattfinden. Die Gene, die für die Reaktion auf Stress verantwortlich sind, werden verändert und daraus ergibt sich, dass fettreiche Nahrung besonders verlockend wird, wenn es zu einer Stresssituation kommt.

Generell ist aber das Verlangen nach kalorienhaltigen Lebensmitteln im Winter erhöht, da der Körper wenig Tageslicht bekommt und die Stimmung im Allgemeinen eher negativ ist.

Abhilfe schaffen kann hier eine Lichtdusche, mittels der der Mangel an Licht ausgeglichen wird und die Müdigkeit und das Unwohlsein beendet – deutlich kalorienärmer als Schokolade.