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Fit for Fun – Aus Spaß fit werden?

Im eigentlichen Sinne ist die Fit for Fun – Diät keine Diät, sondern vielmehr eine Umstellung der Ernährung.

Neben sportlichen Aktivitäten stehen auch Erholung und natürlich eine ausgewogene und fettreduzierte Mischkost auf dem Tagesplan. So soll mit gesundem Essen und ohne das oft nervigen Zählen von Kalorien das Gewicht reduziert werden. Hunger leider braucht man dennoch nicht, denn an gesunden Lebensmitteln darf man sich satt essen.

Was viele Diäten nicht haben, die Fit for Fun Diät jedoch schon, ist eine Auszeichnung. Denn das Konzept der Diät der namensgebenden Zeitschrift Fit for Fun wurde von der Stiftung Warentest und Ökotest zum Testsieger ernannt.

Die drei Säulen Gesunde Ernährung – Bewegung – Entspannung sollen das individuelle Wohlfühlgewicht erzielen.

ERNÄHRUNG

Die als Säule 1 agierende kalorienreduzierte und ausgewogene Mischkost erlaubt den Diät – Teilnehmern, sich an den folgenden Lebensmitteln mehr oder weniger satt zu essen (übertrieben werden sollte es mit keinem der Lebensmittel – die Ausgewogenheit ist das entscheidende):

  • Obst & Gemüse
  • Salat & Kräuter
  • Nüsse
  • Getreide & Getreideprodukte
  • Positive und gesunde Fette wie bspw. Pflanzenöl und Fisch
  • Sättigende und gesunde Kohlehydrate (Reis, Kartoffeln, Müsli)
  • fettarme Milchprodukte
  • maximal 2 mal pro Woche Fleisch

Bei Bedarf dürfen zwischen den 3 Hauptmahlzeiten auch noch 2 leichte Snacks am Tag verzehrt werden.

BEWEGUNG

Die Fettverbrennung ist bei einer Diät der essentielle Bestandteil. Ohne diese nehmen wir nicht an überschüssigen Kalorien ab, sondern lediglich an Wasser oder Muskelmasse.

3 mal pro Woche muss daher für jeweils 30 bis 60 Minuten Sport betrieben werden. Das heizt dem Stoffwechsel ein und lässt so die unliebsamen Fettpölsterchen schmelzen. Neben der Verbrennung von Fett und Kalorien werden zusätzlich auch Muskeln aufgebaut, die wiederum für die Verbrennung von weiterem Fett zum Einsatz kommen.

Bei den Sporteinheiten sollte es sich um eine Mischung aus Ausdauertraining und Kraftsport handeln. Denn nur so können die Einheiten eine maximale Wirkung erzielen.

ENTSPANNUNG

Auch die Ruhephasen dürfen während der Fit for Fun Diät nicht zu kurz kommen! Denn Stress macht hungrig. Wenn man sich nach einem stressreichen Tag nun aber ausreichend entspannt und erholt, so kann man den Stress – Ess – Attacken wunderbar vorbeugen.

Als Entspannungsmöglichkeit bieten sich etwa Autogenes Training oder Yoga an.

Wichtig ist für das Erreichen und auch das Halten des Wunschgewichtes jedoch, dass alle diese 3 Säulen strikt eingehalten werden.

VORTEILE

  • Die Diät lässt sich hervorragend in den Alltag integrieren
  • Kostengünstig
  • Einfache Anwendung
  • Abwechslungsreiche Kost
  • Kein lästiges Kalorienzählen
  • Speisen sind schnell zubereitet
  • Keine Kontrolle des Fettgehaltes von Lebensmitteln
  • Man nimmt nicht schnell, dafür aber stetig und gesund und insbesondere dauerhaft ab

Fazit

Wer kein Sportmuffel ist oder keiner mehr sein möchte, kann mit der Fit for Fun Diät nur gewinnen! Auf einfache Weise wird das Leben umgestellt und ehe man sich versieht, purzeln die Pfunde nur so. Jedoch sollte man unbedingt am Ball bleiben, denn wenn plötzlich die Sporteinheiten wegbleiben, die Nahrungsaufnahme jedoch die gleiche bleibt, hat uns der gefürchtete Jo Jo Effekt schneller in seinem Bann als es uns lieb ist.

 

Abnehmen am Bauch – ein Mythos?

Wer abnehmen möchte meint meistens, dass er am Bauch an Gewicht beziehungsweise an Umfang verlieren möchte. Doch genau dort ist das Fett am widerspenstigsten. Das wiederum machen sich dann die Fitnessstudios zu Nutze und bieten unzählige Bauch – Beine – Po – Kurse oder auch reine Bauchkurse an.


  Die Fitnessindustrie hat auch reagiert und so sind spezielle Heimtrainer für den Bereich des Bauches auf dem Markt zahlreich erhältlich. Auch werden Massagegeräte angeboten, mittels derer der Fettabbau um den Bauch herum forciert werden soll. Kosmetikerinnen und Wellness – Studios hingegen möchten das Fett durch spezielle Wickel zum Schmelzen bringen.

Sind diese Dinge aber auch wirklich effektiv? Wie kann man gezielt am Bauch nehmen – kann man das überhaupt?

Denn die Erfahrung zeigt, dass das Abnehmen an bestimmten Körperstellen aus dem Grund nicht möglich ist, da sich der Körper nicht so gezielt steuern lässt. Macht man eine Diät, so nimmt man am ganzen Körper ab – also auch an den Beinen, den Armen, am Po und Frauen zudem an der Brust. Sind am Bauch die meisten Fettreserven vorhanden, so werden diese auch abgearbeitet. Denn Bauchfett ist nicht so hartnäckig wie das Fett am weiblichen Oberschenkel in etwa. Dieses Oberschenkel – Fett ist eine reine Veranlagung und kann daher nur schwer bekämpft werden.

Die Fettverbrennung im menschlichen Organismus kann nur sehr schwer bis gar nicht kontrolliert und gesteuert werden. Auch ist sie so individuell wie der Mensch selber.

Die besten Voraussetzungen zur Gewichtsreduktion sind dann gegeben, wenn man eine gesunde Ernährungsweise mit einem effektiven Sportprogramm kombiniert.
Bauchübungen sollten zu diesem Programm gehören, auch wenn sie nicht den Umfang des Bauches reduzieren können. Sie straffen jedoch den Bauch und stützen den Rücken, wodurch sich die Haltung verbessert.

Die Fettverbrennung erfolgt im Allgemeinen dann, wenn die benötigte oder verbrauchte Energie höher ist als die, die zugeführt worden ist. Daher ist es ratsam, zusätzlich zur Diät auch Sport zu treiben, wodurch Kalorien und in Folge dessen Fett verbrannt werden.

Um am Bauch abzunehmen raten Experten, ein moderates Ausdauertraining kombiniert mit einem angemessenen Krafttraining durchzuführen. Denn um die Fettreduktion zu erreichen, ist es unumgänglich, die Muskulatur um das Fett herum zu trainieren. Mehr Muskeln führen zudem zu einem erhöhten Grundumsatz und erhöhen somit wiederum die Fettverbrennung.

Wenn zusätzlich zur Bauchmuskulatur nun auch noch der Rücken trainiert wird, wird das Muskelkorsett um den Bauch und die Hüfte herum gestärkt, der Stoffwechsel wird angeregt und der Grundumsatz weiterhin erhöht, da mehr Energie von Nöten ist. Wird nun nicht eine große Anzahl an Kohlehydraten oder Zucker in der Nahrung zu sich genommen, steht der Fettverbrennung nichts mehr im Wege.

Massen und Wickel lassen den Bauch oftmals auch schlanker erscheinen, jedoch liegt der Grund hierfür darin, dass durch diese Massagen und Wickel Wasser entzogen wird. Wird dieses wieder aufgenommen (und das ist lebensnotwendig!) so kehrt auch der vorherige Bauchumfang zurück.

Zusammenfassend kann man sagen: Um einen straffen und flachen Bauch zu bekommen, sind vier Komponenten in Kombination notwendig:

1. Ausreichend Schlaf, damit der Körper regenerieren kann

2. Viel Wasser trinken

3. Jede Woche 3 – 4 Sport und zwar so, dass man ins Schwitzen gerät

4. Richtige Ernährung

 

 

 

Gibt es einen einfachen Weg zur schlanken Figur?

Fast jeder ist mit seiner Figur an der einen oder anderen Stelle nicht zufrieden. Meistens ist es der Bauch, der bei Männern wie Frauen gleichermaßen an erster Stelle der Körperteile steht, die nicht perfekt sind.

Viele Anbieter versprechen uns daher, in nur wenigen Schritten und mit gar nicht viel Aufwand, diese Problemzone in den Griff zu bekommen.

Doch welche Dinge müssen beachtet werden, dass sich die Taille wieder blicken lässt und die Hüfte nicht mehr allzu ausgiebig ausfällt?

  • Kein Zucker (Süßwaren, Limonaden etc.)
  • Kein Weißmehl (Brötchen, Brot, Kuchen etc.)
  • Keine Teigwaren (Nudeln)
  • Kein Stress
  • Keine Milchprodukte (Käse, Jogurt etc.)
  • Kein Obst direkt nach einer Mahlzeit
  • Dafür viel Trinken
  • Viel Bewegung
  • Viel Selbstbeobachtung

Die zuckerfreie Ernährung erklärt sich vielen bereits von alleine, denn Zucker ist allgemein bekannt als Träger unzähliger Kalorien. Streicht man diese nun aus dem Speiseplan, kann man davon ausgehen, dass das eine oder andere Kilo langfristig keine Chance mehr hat.


Milchprodukte, allen voran der Käse, sind ebenfalls stark kalorienhaltig und zudem noch sehr fetthaltig. Wer nicht komplett auf die Produkte aus Milch verzichten möchte, sollte zumindest auf die Light – Varianten umsteigen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich die Taille bereits nach nur zwei Wochen nach Beginn der Reduzierung dieser Lebensmittel spürbar verringert ist.


Auch sollte auf Obst als Dessert verzichtet werden. Bewiesen ist es noch nicht, jedoch gehen Wissenschaftler davon aus, dass Weintrauben, Äpfel und Birnen sowie die anderen Obstsorten im vollen Magen Gase bilden.

Wer sich nun fragt, was denn noch gegessen werden darf, dem sei versichert, dass man sich auch an Salat und Hühnchen satt essen kann. Zudem bleiben noch Kartoffeln und Reis als Sättigungsbeilagen und magere Fleischsorten sowie Fisch. Diese Lebensmittel sollten dann jedoch in Ruhe und ohne Stress, vor allem aber auch nicht einfach nebenbei verzehrt werden. Zeit zum Kauen muss man sich ebenfalls nehmen, wenn man auf sein Gewicht und seine Gesundheit achten möchte. Wichtig ist zudem auch, dass ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen wird.

Zu empfehlen sind vor allem Grüner Tee und warmes Wasser, denn beides hilft beim Entschlacken und unterstützt zudem die Verdauung. Auch alle anderen ungesüßten Getränke können bedenkenlos in großen Mengen verzehrt werden, mindestens zwei Liter sollten pro Tag getrunken werden.

Darüber hinaus muss man generell, während des Prozesses des Abnehmens jedoch erst Recht, auf seinen Körper achten und seine Zeichen bemerken und auf sie reagieren.

Wenn nun auch Bewegung unseren Alltag beherrscht, etwa Joggen, Radfahren Schwimmen oder Aerobic, aber auch schon Treppensteigen statt Aufzugfahren, das Fahrrad statt des Autos nutzen und eine Runde extra Hausarbeit in der Woche, sollen wir laut der Wissenschaft schon bald das Ziel eines flachen Bauchs erreicht haben.

 


Wann und wie startet man eine Diät am besten?


Wer eine Diät beginnen möchte, findet oftmals nicht den richtigen Zeitpunkt dafür. Viele Außenstehende erklären den vermeintlich Abnehm – Willigen als eben doch nicht abnehmwillig. Doch es gibt tatsächlich einige Dinge, die hinsichtlich des Beginns einer Diät beachtet werden sollen, damit diese nicht gleich von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist.

 

Start – Termin

Beginnen Sie Ihre Diät keinesfalls vor besonderen Anlässen wie wichtigen Geburtstagen, Hochzeiten oder Feiertagen. Wenn Sie an diesem besonderen Tag darauf achten müssen, was Sie zu sich nehmen, endet das meist in Frust, welcher vom Ende der Diät gefolgt wird. Schlagen Sie an diesem Tag oder den Tagen dennoch nicht zu sehr zu und beginnen Sie lieber am Tag nach dem Ereignis mit Ihrer Diät.

 

Realistische Zielsetzung

Setzen Sie sich lieber kleine Ziele, die Sie erreichen können und erwarten Sie nicht zu viel Gewichtsverlust auf einmal. Denn auch dann wird sich der Frust eher früher als später einstellen und Sie Ihre Diät beenden. Um gesund abzunehmen, können Sie sich etwa ein Pfund pro Woche als Ziel setzen. Auch sollten Sie sich lieber vornehmen, dass Sie fünf Kilogramm abnehmen und den Zeitrahmen entsprechend reduzieren, als dass Sie sich gleich zu Beginn 20 oder gar noch mehr Kilo als Ziel setzen. Denn so haben Sie bereits nach wenigen Wochen Ihre erste Etappe erreicht, was wiederum dazu motiviert, die nächsten fünf Kilo in Angriff zu nehmen.

 

Langsam machen

Überfordern Sie sich nicht! Wenn Sie bislang keinen Sport getrieben haben und Ihre Kondition eher mäßig ausfällt, sollten Sie ganz langsam Ihre Trainingseinheiten steigern. 1 Stunde Joggen oder Cardio – Training im Studio kann, wenn Sie völlig untrainiert sind, nicht zu einem Muskelkater, sondern auch zu Überanstrengung führen. Diese führt dann wiederum zur Demotivation.    Beginnen Sie daher lieber mit kurzen Einheiten, etwa einem schnellen Spaziergang oder einer ausgiebigen Radtour in angenehmen Tempo und steigern Sie sich von Wiche zu Woche. Auf diese Weise kann sich der Körper an die bislang ungewohnte Belastung gewöhnen und erzielen auf lange Sicht ein effektives Ergebnis.

 

   Zeitplanung

Denken Sie daran, dass Ihr Tag durch die Diät und das zugehörige Sportprogramm nicht mehr Stunden bekommen wird, Sie aber mehr Zeit investieren müssen. Haben Sie sich bislang eher von bereits vorgefertigten Lebensmitteln oder Imbissen ernährt, wird auch die Zubereitung der gesunden Speisen mehr Zeit in Anspruch nehmen als Ihre bisherigen Mahlzeiten. Planen Sie auch ein, dass Sie (zumindest anfangs) nach Ihren Sporteinheiten sicherlich erschöpft sein werden und legen Sie Termine für Besprechungen oder Treffen mit Freunden lieber auf einen anderen Tag. Hilfreich kann es auch sein, bei dieser Gelegenheit Ihren täglichen Ablauf zu überdenken und die Angewohnheiten, die Sie schon immer ändern wollten, nun zu streichen und durch Aktivitäten zu ersetzen.

 

Unterstützung

Wer nicht alleine lebt wird es schwer haben, wenn man als einzige Person im Haushalt seine Ernährung umstellen möchte. Zu viele Versuchungen lauern in den Schränken und mitunter auch auf den Tellern der Mitbewohner. Weihen Sie Ihre Familie daher in Ihre Abnehm – Pläne ein und bitten Sie sie um Unterstützung. Gesundes Essen schadet auch Normalgewichtigen keineswegs. Erwähnen Sie auch, dass Sie sich unter Umständen nicht stark fühlen, nein zu sagen, wenn beispielsweise die Kinder mit einem Eis oder Schokolade vor dem Fernseher sitzen und bitten Sie sie, diese Kalorienbomben nicht in Ihrer Anwesenheit zu genießen. Auch beim Sportprogramm kann eine Begleitung nicht schaden, vielleicht hat ja jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis Lust, Sie auf Ihrer nächsten Jogging – Runde zu begleiten?

 

Der Darm als Grundlage für ein positives Leben

Wenn es nach dem menschlichen Darm ginge, würden sich alle Menschen ausgewogen und mit viel frischem Obst und Gemüse, zahlreichen Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten ernähren. Diese wären immer gut gekaut und würden in Ruhe genossen werden. Denn das alles fördert die Bewegung des Darms und schütz zudem vor Übergewicht.

Doch leider ernähren sich nur die wenigsten so. Für sich selber sollte man trotzdem herausfinden, was einem bekommt und unverträgliche Lebensmittel sollten weitestgehend gemieden werden. Ebenso wie Tabak und Alkohol, denn der Konsum dieser Produkte beeinträchtigt die Schleimhaut des Darmes.

Doch auch das Verhältnis der eingenommenen Nahrungsmittel zueinander sowie der Zustand des Magens und der Därme selber sind ausschlaggebend für das menschliche Wohlbefinden.

Wenn eine Mahlzeit eingenommen wird, wenn man sehr aufgeregt wütend oder auch sehr müde ist, kann diese ebenso schlecht verdaut werden wie eine Mahlzeit, die eilig heruntergeschlungen wird. Zumal beim hastigen Essen meist auch mehr Nahrung aufgenommen wird als eigentlich notwendig ist.

Weiterhin belastet das sofortige Zurückkehren an den Arbeitsplatz den Darm zusätzlich. Das hat zur Folge, dass auch das Arbeiten an sich nicht konzentriert ausgeübt werden kann. Denn das für das Ausüben der Arbeiten wird Blut benötigt, was sich direkt nach dem Essen jedoch zur Förderung der Verdauung im Bereich des Magens befindet. Es spielt daher keine Rolle, ob es sich bei der Tätigkeit um eine geistige oder körperliche Arbeit handelt.

Was sollte für eine gute Darmbewegung beachtet werden?

  • Die tägliche Einnahme von fermentierten Milchprodukten und Probiotika fördern nicht nur die Verdauung, sondern sie stärken auch die Immunabwehr und wirken sich positiv auf das Gelichgewicht der Darmflora aus.
  • Viel Bewegung fördert ebenfalls die Darmbewegung. Daher sollte mindestens drei Mal pro Woche für etwa 30 bis 60 Minuten Sport auf dem Tagesplan stehen.
  • Jedoch darf auch die Entspannung nicht zu kurz kommen, so dass sich nicht nur der Körper im Allgemeinen, sondern auch der Darm im Besonderen beruhigen kann.
  • Der Gang zur Toilette sollte ebenfalls in Ruhe stattfinden und der Stuhlgang keinesfalls unterdrückt werden.
  • Tauchen Probleme hinsichtlich der Verdauung auf, so sollte ein Arzt konsultiert werden.
  • Während des (langsamen!) Essens nur mäßig trinken und insbesondere darauf achten, nur dann Flüssigkeit einzunehmen, wenn im Mund kein Essen mehr zerkaut werden muss

 

Der Magen ist ein äußerst sensibles Organ. Es reagiert unmittelbar auf jegliche Veränderung der Stimmung und des Befindens. So kann eine Magenverstimmung durchaus auch psychische Grüne haben. Doch können auch Verdauungsstörungen, ernste Krankheiten und sogar der Tod eine Folge von nicht behandelten Magenproblemen sein.

Äußern können sich solche Magenerkrankungen durch etwa gelegentlichen Kopfschmerz oder leichte Schwindelanfälle, jedoch kann eine Magenerkrankung auch zum plötzlichen Tod führen. Das ist meist dann der Fall, wenn die Verstimmung nicht bemerkt oder nicht ernst genommen wird.

Zudem ist es ratsam, dass individuell unterschiedliche Risiko an Darmkrebs zu erkranken zu ermitteln. Dies geschieht anhand der Familiengeschichte sowie den persönlichen Vorerkrankungen. Natürlich sollten auch die Vorsorgeuntersuchungen beim Hausarzt in Anspruch genommen werden, selbst, wenn keinerlei Beschwerden vorliegen.

 

 

 

 

Diätunterstützendes Trainingsprogramm

Wer an Übergewicht leidet, sollte sich nicht alleine nur auf eine Diät verlassen, sondern auch noch zusätzlich ein sportliches Training absolvieren. Gesunde Ernährung, gegebenenfalls eine Ernährungsumstellung, kombiniert mit Sport sind die besten Voraussetzungen für ein gesundes und langes Leben.

Jeder muss für sich selber entscheiden, welche Diät die Beste für den eigenen Körper ist. Unabhängig davon,  ob zusätzlich zu Diätpillen oder Ernährungsdiäten á la FdH (Friss die Hälfte) oder Obstdiät gegriffen wird, eine sportliche Betätigung sollte immer die individuelle Diät unterstützen. Aber auch hier sollte nicht übertrieben werden. Denn wer ein paar Pfunde zu viel hat, belastet auch zusätzlich Muskeln, Bänder  und Gelenke. Ebenfalls muss auf das Herz – Kreislauf – System geachtet werden. Deshalb sind bei starkem Übergewicht jegliche Sprungaktivitäten oder langes Joggen zu vermeiden. Besser geeignet sind dann Yoga, Pilates, Walking, Schwimmen und Radfahren, da diese Sportarten gelenkschonend sind.

Mit einem systematischen Trainingsprogramm werden nicht nur Muskeln und Gelenke gestärkt, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden. Regelmäßige sportliche Betätigungen, kombiniert mit einer ausgewogenen Diät, sagen den unliebsamen Fettpölsterchen den Kampf an. Bei richtiger Anwendung werden die Pfunde nur so purzeln.

Trainingsprogramm für Anfänger

Am besten ist es, zwei bis drei Mal die Woche entweder Schwimmen, Radfahren oder Walken gehen. Die Zeit und das Tempo werden von Woche zu Woche langsam gesteigert. Ein Anfänger beginnt bei etwa 15 bis 20 Minuten an und kann sich dann allmählich bis zu einer Stunde und auch mehr hocharbeiten. Aber Vorsicht – nicht übertreiben! Im Winter oder an schlechten Tagen kann auch anstelle des Outdoor – Programms ein Yoga- oder Pilates Programm absolviert werden. Viele Fitnessstudios bieten entsprechende Kurse an.

Wer lieber ein Heimtraining durchführen will, ist mit Gymnastik- und Stabilisierungsübungen immer auf dem richtigen Weg. Sie stärken das Muskelgewebe, beugen Rückenschmerzen vor und machen zusätzlich eine gute Figur. Besonders die Problemzonen wie Bauch, Beine und Po werden wieder in Form gebracht. Ein optimales Trainingsgerät, das auch noch Spaß macht und die Motivation antreibt, ist ein großer Gymnastikball oder Physioball ab einer Größe von 55 Zentimetern. Hiermit lässt sich ein vielfältiges Diätunterstützendes Trainingsprogramm für Übergewichtige durchführen.

Physioball – Training zur Stärkung und Straffung der Muskulatur

„Rollen seitlich“

Rückwärts auf den Ball legen, so dass er sich zwischen den Schulterblättern befindet. Die Füße sind fest auf dem Boden und Beine, Hüfte und Rücken bilden eine Art Brückenposition. Die Arme werden seitlich ausgestreckt. Jetzt langsam so weit wie eben möglich seitlich über den Gymnastikball rollen. Die Arme bleiben dabei seitlich ausgestreckt. Wichtig ist, dass das Becken die ganze Zeit hochgehalten wird.

Zu Anfang wird diese Übung 6 x auf jeder Seite ausgeführt.

„Russischer Twist“

Rückwärts auf den Ball legen, so dass er sich zwischen den Schulterblättern befindet. Die Füße sind fest auf dem Boden und Beine, Hüfte und Rücken bilden eine Art Brückenposition. Die Arme werden nach oben hochgestreckt und die Handflächen zusammengeführt. Nun werden die gestreckten Arme von rechts nach links geführt, so dass mal die linke Schulter und dann die rechte Schulter auf dem Physioball aufliegen.

Zu Anfang wird diese Übung 4 – 6 x zu jeder Seite ausgeführt.

„Y – Übung“

Vorwärts gestreckt auf den Ball legen, sodass die Brust auf dem Ball liegt und der Rücken gestreckt ist. Die Arme werden von unten nach oben geführt und bilden in der Luft ein Y. Dabei werden die Schulterblätter nach hinten gezogen und die Arme gestreckt über Kopf gehoben.

Zu Anfang wird diese Übung 6 – 8 x ausgeführt.

„Gestrecktes Kreuz“

Vorwärts bäuchlings auf den Physioball legen, so dass sich der Bauchnabel in der Mitte des Balles befindet. Die Hände und Füße befinden sich in der Regel auf dem Boden, außer der Ball ist sehr groß. Jetzt abwechselnd ein gestrecktes Bein und dazu den gegengleichen Arm hochführen. Wieder runterführen und das Gleiche mit dem anderen Bein und gegengleichen gestreckten Arm ausführen. Darauf achten, dass eine vollkommende Körperspannung besteht.

Jede Seite 6 – 8 x anspannen.

„Anheben des Beckens“

Flach mit dem Rücken auf den Boden legen und die Füße auf den Ball heben. Der Körper muss dabei gestreckt sein. Nun langsam das Becken anheben, so dass nur Kopf, Schulter und Arme auf dem Boden liegen bleiben. Der Rücken bildet eine gerade Linie.

Zu Anfang wird diese Übung 6 – 8 x ausgeführt.

 

 

 

Erkrankungen, die mit Übergewicht in Verbindung gebracht werden

Dass Übergewicht keine positiven Eigenschaften mit sich bringt, ist allgemein bekannt. Doch dass das Übergewicht auch einer der Hauptgründe für verschiedene Krankheiten ist oder diese zumindest fördern kann, ist weniger bekannt oder wird gerne auch einmal ignoriert.

Allen voran sei aber erst einmal gesagt, dass Fettleibigkeit nicht zwingend die Ursache für hohe Cholesterinwerte, Diabetes oder Herzprobleme ist. Wenn das Fett an den „richtigen“ Stellen sitzt, kann es sogar als Schutz vor diesen Erkrankungen dienen. Doch dafür muss das Fett im Fettgewebe eingelagert werden, so dass die Organe vor den negativen Auswirkungen geschützt werden können.

Studien konnten sogar belegen, dass die Einlagerung von Fett in dem Fettgewebe die Auswirkungen von zu viel Nahrung verzögert. Zumindest funktioniert das bei gentechnisch manipulierten Mäusen auf diese Art. In dem gleichen Experiment litten die Mäuse, die kein Fett einlagern konnten, häufig an Diabetes.

Als Schlussfolgerung kann man daraus ziehen, dass unser Körper zwar durchaus in der Lage ist, unsere Versäumnisse hinsichtlich der Ernährung und der mangelnden Bewegung auszugleichen, jedoch ist das nur so lange möglich, so lang das Fettgewebe nicht überfordert ist.

Denn ist das Fettgewebe überlastet, auf Grund einer permanent erhöhten Zufuhr an Kalorien in etwa, kann es diese Schutzfunktion nicht mehr ausüben und das Fett hat nun die Möglichkeit, seine schädlichen Auswirkungen im Blut und den Organen nachzugehen. Daraus wiederum folgt, dass das Fett nun in den Organen wie der Leber oder auch in den Muskeln gespeichert wird.

Und daraus folgen dann wiederum genau die Erkrankungen, vor denen Fett in Maßen noch schützen konnte, so beispielsweise die Fettleber oder auch die Diabetes.

Bei diesem Übergang von Schutz zu Krankheitsauslöser bzw. auch dem metabolischen Syndrom spielt das Fetthormon Leptin eine tragende Rolle. Denn dieses Hormon legt fest, wie das Fett im Körper verteilt wird. Zudem ist es aber auch mit einer appetithemmenden Wirkung versehen. Das ist der Grund, weshalb Menschen, die auf Grund einer genetischen Veranlagung positiv auf dieses körpereigene Hormon Leptin ansprechen, trotz ihrer Fettleibigkeit keinerlei Symptome des Metabolischen Syndroms aufweisen. Doch Vorsicht ist dennoch geboten, denn das Hormon verliert ab einem bestimmten Alter seine Wirkung. Naturbedingt wird der Schutz daher beendet, sobald der Mensch seine fortpflanzungsfähigen Jahre überschritten hat. Das wiederum bedeutet, dass mit diesem Alter eine gesunde Ernährung und Bewegung nochmals an Bedeutung zunehmen, um nicht am metabolischen Syndrom zu erkranken.

Das metabolische Syndrom wird auch gerne als das tödliche Quartett oder das Reavan – Syndrom oder Syndrom X bezeichnet und steht heut zu Tage als der ausschlaggebende Risikofaktor für koronare Krankheiten des Herzens angesehen. Charakterisiert wird dieses Syndrom durch eine abdominelle Fettleibigkeit, veränderte Werte des Blutfettes, Resistenz gegenüber Insulin und Bluthochdruck. Entwickeln kann sich diese Krankheit auf Grund des Lebensstils. Ist dieser durch eine andauernde Überernährung und einen Mangel an Bewegung gekennzeichnet, sind die Faktoren bereits gegeben. Diese Krankheit betrifft einen großen Anteil der Bevölkerung in den Industriestaaten.

Übergewicht und Fettleibigkeit können zudem aber auch zu zahlreichen körperlichen Beschwerden führen. Dazu zählen unter anderem Atemnot und Kurzatmigkeit bis hin zu länger als zehn Sekunden andauernden Atemstillständen, die anfallsartig auftreten, weiterhin können orthopädische Probleme wie Rückenschmerzen, insbesondere in der Lendenwirbelsäule und Beschwerden im Knie auftreten, da die Gelenke auf Grund des hohen Gewichts überlastet sind und sich dadurch schneller abnutzen, auch Störungen im Stoffwechsel wie erhöhte Blutfettwerte oder ein erhöhter Blutzuckerwert und Gicht können die Folgen sein. Von den psychischen Problemen, wie einem mangelnden Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein einmal abgesehen.

Doch auch viele andere der so genannten Zivilisationskrankheiten werden mit dem Übergewicht in Verbindung gebracht. So gehören die koronare Herzkrankheit sowie das erhöhte Risiko eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalls dazu, die Verkalkung der Arterien, Typ 2 Diabetes (das ist der nicht vom Insulin abhängige Diabetes – Typ),     die Bildung eines Kropfes oder Gallensteines, sogar eine Beinvenen – Thrombose sowie Schäden am Gelenk können die Folgen sein. Aber auch Krebserkrankungen etwa der Brust oder der Gebärmutter sowie der Prostata können von Übergewicht und Adipositas gefördert werden.

Erschreckend ist, dass der moderne Stil des Lebens mit einer Mixtur aus viel Essen und wenig Bewegung dazu führt, dass heut zu Tage weitaus mehr Menschen an Fettleibigkeit und Adipositas leiden als noch vor 50 Jahren.

 

 

Gesundheitsschädliches Übergewicht

Immer mehr Menschen leiden an Übergewicht und schaden damit ihrem Körper. Aber wann hat man zu viele Pfunde auf dem Leib? Einen groben Richtwert kann der Body Mass Index, kurz BMI, geben. Mit ihm können Erwachsene ermitteln, ob sie das optimale Gewicht für ihre Größe haben.

Der BMI veranschaulicht das Verhältnis zwischen der Körpergröße und dem Körpergewicht und ermittelt einen Wert zur Diagnose des eigenen Körpergewichts. Dieser Wert ergibt sich aus dem Körpergewicht in kg dividiert durch das Quadrat der Körpergröße (m²). Das heißt, eine Frau, die 60 Kilogramm wiegt und 1,70 m groß ist, hat einen BMI von 21 (20,76).

Wer einen BMI unter 18,5 hat, gilt als untergewichtig. Ein Wert zwischen 19 und 25 ist als normal anzusehen, während ein Body Mass Index von 25 bis 30 schon als übergewichtig zählt. Alles darüber hinaus ist Fettsucht (Adipositas). Der Nachteil an dieser Berechnung ist, dass hier nicht auf die individuellen Eigenschaften, wie den Knochenbau und die Zusammensetzung von Muskel- und Fettgewebe, eingegangen wird. So hat ein Sportler oder auch ein Bodybuilder einfach mehr Muskelmasse, die deutlich mehr als Fettgewebe wiegt, jedoch ist der eigentliche Fettanteil relativ gering. Deshalb kann der BMI Wert auch nur als ein ungenauer Richtwert angesehen werden.

Letztendlich kommt es gar nicht so darauf an, wie viel Kilos auf der Waage erscheinen, sondern wie hoch der Körperfettanteil ist. Je mehr man davon hat, umso höher ist die Gesundheitsschädigung bis hin zur Gesundheitsgefährdung. Denn Übergewichtige bekommen häufig Diabetes, Rückenleiden und Herz – Kreislauf – Erkrankungen. Wer also darauf achtet, dass nicht überall Fettpölsterchen entstehen und zusätzlich sein Body Mass Index im Rahmen liegt, kann auf der sicheren Seite sein. Man sollte lernen, auf seinen Körper zu hören, um Veränderungen so schnell wie möglich wahrzunehmen. Wer in der Grillsaison jeden Tag einen gegrillten Schweinebauch isst und kaum Sport macht, wird sicherlich einen höheren Körperfettanteil haben, als ein durchtrainierter Athlet, der auch ab und zu mal sündigt.

Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich vom Arzt durchchecken. Ein Belastungs – EKG gibt außerdem noch Auskunft über etwaigen Bluthochdruck und was man seinem Körper zumuten kann. Denn wer sich unwohl in seiner Haut fühlt und nicht mehr ohne Schnaufen durch die Stadt gehen kann, hat definitiv Übergewicht. Hier hilft eine ausgewogene Ernährung und Sport. Aber nicht jede sportliche Betätigung ist gut für Übergewichtige. Wer zu viele Kilos auf dem Körper hat, schadet auch indirekt seinen Muskeln, Sehnen und Gelenken. Deshalb sollte auch auf Hüpfen und Joggen verzichtet werden und anfangs mit Radfahren, Schwimmen und Walking begonnen werden.

Übergewicht ist also nur dann gesundheitsschädlich, wenn der Fettanteil im Körper zu hoch ist und die Cholesterinwerte und ein zu hoher Blutdruck bestehen. Fettpölsterchen an Po, Beinen und Hüfte müssen noch kein Grund zur Beunruhigung sein, sondern können lediglich das Selbstwertgefühl beeinflussen. Jeder muss für sich entscheiden, ob und wie er diesen Rundungen den Kampf ansagt.

 

 

Gründe fürs Abnehmen

Was die einen zu viel haben, haben die anderen zu wenig. Das goldene Mittelmaß zu finden, ist gar nicht so einfach. Wenn der Körper gut proportioniert, das heißt, nicht zu dick und nicht zu dünn ist, dann entspricht er am meisten dem Schönheitsideal unserer Zeit.

Das Wichtigste ist allerdings, dass man sich in seiner Haut wohlfühlt. Wenn man merkt, dass die Jeanshose am Bauch zwickt, oder der Bikini vom letzten Jahr nicht mehr passt, dann sollte mit Eigeninitiative und vor allem Selbstdisziplin versucht werden, ein paar Pfunde abzuspecken. Oftmals scheitert das Vorhaben aber schon in den Anfängen, weil es einfach zu anstrengend ist, seinen Essrhythmus und die

Lebensumstände zu ändern. Doch Abnehmen ist durchaus lohnenswert und oftmals auch schlichtweg notwendig. Denn schlankere Menschen leben gesünder. Jedes vermeidbare Pfündchen macht das Leben lebenswerter und verlängert zudem das Dasein.

Gründe für das Abnehmen gibt es viele, aber der gravierendste ist sicherlich der gesundheitliche Aspekt. Übergewichtige haben ein höheres Risiko an Lebererkrankungen, Herzinfarkten und an den Folgen einer Zuckerkrankheit zu sterben. Auch Operationen nicht zu überstehen kommt doppelt so oft vor wie bei einem Normalgewichtigen. Außerdem gilt Übergewicht als Risikofaktor für Krebserkrankungen.

Ein weiterer Grund fürs Abnehmen ist aber auch die Ästhetik. Man darf sich dabei aber nicht von der Werbung und den zahlreichen Topmodels blenden lassen. Deren Wertvorstellung ist ganz anders und da ist noch dahingestellt, ob dieses Schlankheitsideal noch gesund ist. Ideal ist das Idealgewicht für denjenigen, der es hat und sich dabei wohlfühlt. Es wird nur zur unnötigen Qual, wenn man versucht, dieses durch extreme Abmagerungskuren zu erlangen. Schlanksein kann auch zum Kult werden, der einen unter Druck setzt, ein bestimmtes Gewicht erreichen zu wollen. Anstelle dessen sollte man lieber versuchen, das persönliche Idealgewicht zu finden. Was für ein Gewicht muss man haben, damit der Körper einen nicht einschränkt und belastet? Können die Treppen noch ohne Schnaufen hochgegangen werden? Wenn man eine gewisse Leistungsfähigkeit hat und im Alltag die Arbeit ohne schwitzen und schnaufen verrichten kann, dann ist man auf dem richtigen Weg.

Natürlich möchte der eine oder andere eine andere Konfektionsgröße besitzen, damit er im Geschäft mehr Auswahl hat. Auch Komplimente über die Traumfigur sind sicherlich nicht schlecht. Aber ist das alles wirklich das Ziel? Man muss sich selber und dem Partner gefallen. Nur wer in Einklang mit sich und seinem Körper ist, hat mehr vom Leben. Dabei spielt das Selbstwertgefühl eine wesentliche Rolle.

Grundsätzlich sollte niemand einen Zwang zum Kalorienzählen besitzen. Wer eine gesundheitsbewusste Ernährung und Sport treibt, wird sich wohler und leichter in seiner Haut fühlen. Das steigert das Selbstwertgefühl und den unliebsamen Fettpölsterchen an Bauch, Po und Beinen wird der Kampf angesagt. Aber auf gesundem Wege!

Magenband und Magenverkleinerung

Immer mehr Menschen neigen zu einer übermäßigen Fettansammlung und zur Fettleibigkeit. Die Behandlung sowie die Vorbeugung dieser sogenannten Adipositas ist gar nicht so einfach, wie zahlreiche Diätvorschläge und die Werbung uns immer glauben machen wollen. Manchmal versprechen nur noch operative Eingriffe tatsächlich Abhilfe. Aber was ist dran an einer Magenverkleinerung und einem Magenband? Wie funktioniert es und was sind die Vor- und Nachteile dieser chirurgischen Maßnahmen?

Der Magen ist eine Art Muskelsack mit etwa einem Liter Fassungsvermögen. Hier werden die Speisen gesammelt und für die Verdauung vorbereitet. Kohlenhydrate bleiben eine Stunde im Magen, Eiweiße etwas länger und Fette am längsten. Bei einer Magenverkleinerung wird der Magen, wie schon der Name verrät, operativ verkleinert. Dabei wird ein Stück des Verdauungsorganes entfernt. Der restliche Teil wird zu einem Schlauch moduliert. Deshalb wird die Magenverkleinerung auch umgangssprachlich als „Schlauchmagen“ bezeichnet. Großer Vorteil des verkleinerten Magens ist, dass die Produktion des Hungerhormons Ghrelin reduziert wird und der Patient tatsächlich weniger Appetit hat. Der sogenannte „Heißhunger“ fällt weg und man wird schneller satt. Durch die Operation ist der Magen aber trotzdem noch voll funktionstüchtig, nur eben in einem kleineren Ausmaß.

 

Eine weitere Möglichkeit das Übergewicht einzudämmen ist das Magenband. Es eignet sich für Menschen mit einem Body Mass Index von über 40 und bei denjenigen, bei denen bislang eine gesunde Diätmaßnahme nicht gefruchtet hat. Dieser Eingriff ist harmloser als der bei einer Magenverkleinerung, da lediglich ein Band um das Organ gelegt wird und ein Teil des oberen Magens auf diese Weise abgeschnürt wird. Dadurch entsteht eine Art Vormagen, der sich schnell mit Nahrung füllt und somit das Hungergefühl eindämmt. Vorteil ist also auch hier, dass der Patient zunächst weniger isst. Allerdings kann sich der Magen wieder dehnen und ein Nachziehen des Bandes und ein erneuter Eingriff werden notwendig. Ein weiterer Nachteil beim Magenband ist, dass das Hungerhormon nicht automatisch abnimmt, es wird also weiter produziert. Nur wer sein Essverhalten grundlegend ändert, wird auch tatsächlich Erfolg mit dem Band haben. Wer allerdings seine Essgewohnheiten im Griff hat, kann das Band auch wieder schnell entfernen lassen, was sicherlich einen weiteren Vorteil mit sich bringt.

 

Grundsätzlich muss jeder für sich selber entscheiden, welche Methode für ihn die beste ist. Dabei spielen auch Faktoren wie das Alter, die Lebensgewohnheiten und das Essverhalten eine entscheidende Rolle. Wer besonders jung ist und sich schon seinen Magen verkleinern lässt, wird es vielleicht in fünf Jahren bereuen, da die Forschung inzwischen weiter fortgeschritten sein wird und andere Methoden bevorzugt. Dagegen wird jemand, der gerne süße Getränke wie beispielsweise Cola, Fanta und Sprite trinkt und auch schlecht auf Pudding und Eis verzichten kann, mit dem Magenband kaum sein Glück finden können. Denn hier rutschen die Dickmacher einfach durch und der Sinn und Zweck des Vormagens geht verloren. Trotzdem zeigt die Erfahrung, dass mit diesen operativen Methoden krankhafte Fettsucht durchaus auch langfristig beseitigt werden kann.

 

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