Junk Food – so gewöhnst Du es Dir ab

Junk FoodOb Du Gewicht verlieren möchtest oder gesünder Essen willst – oder beides – der erste Schritt in die richtige Richtung ist, Dir abzugewöhnen Junk Food zu essen. Die meisten von uns haben einige, nicht optimale Ernährungsgewohnheiten – aber für einige ist der Weg zu Drive In häufiger, als in den Supermarkt. Wenn Du zu diesen Menschen gehörst, dann wird Dir der Verzicht auf Junk Food schwer fallen und es wird Dir auch fehlen – aber es lohnt sich!

Wenn Du ein ständiges Verlangen nach Süßigkeiten hast und Du hältst sie für eine der Nährstoff Gruppen, dann ist die langsame Reduktion der Kohlehydrate für Dich der beste Ansatz. Zuckerhaltige Lebensmittel erzeugen einen Insulinausstoss. Das Insulin räumt den Blutzuckerspiegel ab und der Körper verlangt durch Heißhunger nach mehr Zucker – ein Teufelskreis. Den Tag mit einer großen Portion Kohlehydrate zum Frühstück zu beginnen endet häufig in einem Kohlehydrat – Gelage über den Rest des Tages. Wenn Du lernst, was Du wann essen solltest, dann kannst Du aus diesem Teufelskreis ausbrechen und Stück für Stück die Gelüste auf Junk Food loswerden.

Es gibt drei verschiedene Arten von Kohlehydraten. Die einfachen Kohlehydrate stecken in allen zuckerhaltigen Lebensmitteln, Milch und Obst. Komplexe Kohlehydrate werden auch als Stärke bezeichnet und kommen in den verschiedenen Getreidesorten vor. Sie brauchen länger, um vom Körper aufgespalten zu werden und lösen dadurch nicht den Blutzuckerschub aus, den die kurzkettigen Kohlehydrate erzeugen. Die dritte Gruppe sind die Ballaststoffe. Ballaststoffe sind wichtig für die Verdauung und sind der Schlüssel für ein starkes Immunsystem. Durch die ausreichende Aufnahme von Ballaststoffen können schwere Krankheiten, wie zum Beispiel Darmkrebs, vermieden werden.

Junk Food – so wirst Du es Schritt für Schritt los!

Der erste Schritt zu einer besseren Ernährung sollte ein Ersatz der Junk Food – Mahlzeiten durch Lebensmittel sein, die reich an komplexen Kohlehydraten und Proteinen sind. Beginne mit einer Mahlzeit, zum Beispiel dem Frühstück, und nimm Dir Stück für Stück immer mehr vor. Eine Schale mit Vollkorn – Haferflocken und Milch oder Obst mit Joghurt ist eine deutlich bessere Wahl, als ein Toastbrot mit Marmelade. Andere Proteinquellen zum Frühstück sind Eier oder fettarmes Frühstücksfleisch wie kanadischer Bacon. Mit fettarmen Käsesorten kannst Du den Proteingehalt sogar noch weiter steigern.

Sobald Du Dein Frühstück im Griff hast nimm Dir die nächste Mahlzeit vor, was das Mittagessen sein sollte. Lasse keine Mahlzeiten aus! Das hat nur zur Folge, dass Du auf dem Weg zur Arbeit doch am Drive In hältst oder in der Mittagspause zum Snack – Automaten rennst. Ein Salat aus verschiedenen Gemüsesorten und fettarmen Proteinquellen ist die optimale Nährstoff- und Ballaststoff- reiche Mahlzeit, um Dich bis zum Feierabend mit Energie zu versorgen.

Reduziere gleichzeitig die Menge an Fett, die Du aufnimmst und achte darauf, dass Du die richtigen Fette bekommst. Verwende Olivenöl zum Kochen und Du bekommst die wertvollen, gesunden, einfach – ungesättigten Fettsäuren, die der Körper braucht, um gesund zu bleiben. Verzichte auf Chips als Snack und schnapp Dir lieber ein paar Nüsse. Die Nüsse leifern Dir gute Fette, wichtige Vitamine und Ballaststoffe.

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