Fasten im Abnehm-Prozess

Oftmals wird in den Medien das Fasten als eine Diät dargestellt. Wer jedoch abnehmen möchte, für den ist das Fasten komplett ungeeignet. Während für den Abnehm – Prozess eine langfristige Veränderung der Essgewohnheiten von Nöten ist, wird beim Fasten das Hauptaugenmerk auf die innere Reinigung des Körpers gelegt.

Zwar sieht man auch während oder nach dem Fasten eine Reduzierung des Gewichtes auf der Waage, manchmal sogar gar nicht so wenige, jedoch basieren diese Pfunde  lediglich aus dem Verlust von Flüssigkeit. Bewegt man sich während und vor allem nach einer Fastenkur noch regelmäßig, kann sich das neue Gewicht durchaus als stabil erweisen.

Doch dennoch ist das Fasten nichts für eine langfristige Reduktion des Körpergewichts. Der komplette Verzicht auf feste Nahrung macht sich deutlich im Stoffwechsel sichtbar. Der Körper entleert zunächst einmal den Glykogen – Speicher in der Leber und greift danach auf andere Energiequellen zurück. Zuerst die Eiweißquellen, danach erst die Fettdepots. Dem Körper ist es zwar durchaus möglich, sich über eine gewisse Zeit so zu ernähren und zu Beginn hat das Fasten auch einen therapeutischen Nutzen. So können etwa bei Leiden des rheumatischen Formenkreises oder bei degenerativen Beschwerden der Gelenke Fastenkuren hilfreich sein. Eine optimale Kur dauert eine Woche, zehn Tage bis zwei Wochen stellen jedoch das absolute Maximum dar, da das Fasten ansonsten mehr Schaden anrichtet als dass es dem Körper etwas nützt. Denn jeder weitere Tag ist insbesondere für die Muskeln nachhaltig schädlich.

Gesund ist es, zwei Mal pro Jahr für eine Woche zu Fasten. Dadurch können die Abwehrkräfte gestärkt und Krankheiten vorgebeugt werden, zudem verstärkt sich das persönliche Wohlbefinden. Menschen, die sehr dünn sind, sollten allerdings nur einmal im Jahr eine Fastenwoche einlegen.

Auch gilt es zu beachten, dass das Wunschgewicht immer realistisch sein sollte und nicht zu niedrig und damit unangemessen sein darf, da sich daraus wieder andere Beschwerden und Krankheiten entwickeln können.

Herkömmliches Fasten ist für die Gewichtsreduktion ungeeignet, aber nicht so das protein-modifiziertes Fasten. Aus ernährungs-medizinischer Sicht handelt es sich bei dieser Art des Fastens um eine einwandfreie Variante. Dem ist so, da den negativen Folgen der absoluten Fastenkur wie etwa dem Abbau des körpereigenen Proteins, sprich der Muskulatur, auf Grund von Eiweißmangel entgegengewirkt wird.

Protein – modifiziertes Fasten kennt man auch als protein – substituiertes und protein – sparendes modifiziertes Fasten.

Bedeuten tut es, dass dem Körper täglich eine gewisse Menge an Energie und Proteinen zugeführt wird. Ursprünglich war das protein – modifizierten Fasten eine Very low calorie diet, das heißt eine sehr kalorienarme Diät, bei der weniger als 700 Kilokalorien am Tag erlaubt waren.

Heut zu Tage kann das protein – modifizierte Fasten auch mit der Hilfe von so genannten Formula – Diäten durchgeführt werden. Erhältlich sind diese in Apotheken und Reformhäusern. Zum Einsatz kommen dabei Eiweißpräparate, die täglich etwa 800 bis 1200 Kalorien bzw. pro Mahlzeit nicht mehr als 400 Kcal liefern. Neben biologisch hochwertigem Protein sind in diesen Präparaten auch Kohlehydrate, Vitamine, Mineralstoffe, essentielle Fettsäuren und sättigende Ballaststoffe.

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass diese Präparate der Diätverordnung 14a entsprechen müssen.

Das protein – modifiziertes Fasten kommt inzwischen auf der ganzen Welt bei der Behandlung von Übergewicht zum Einsatz – erfolgreich.

 

  • Salome

    Auch ich habe schon 2mal heil gefastet und werde es zum Herbst hin wieder tun.
    Man fühlt sich danach einfach freier, bewegliche, glücklicher und einfach besser.
    Ich kann diese Reinung von Körper wirklich nur jeden empfehlen und es wird auch eine harte Zeit ( 7 Tage können ganz schön lang werden) werden aber das Ergebnis ist einfach unglaublich und man fühlt sich wie neu geboren- versprochen!