Dickmacher

Dickmacher kann man in sechs verschiedene Kategorien einteilen. Jede für sich alleine ist bereits ein Auslöser für Übergewicht, kommen jedoch mehrere Kategorien zusammen, so ist das Übergewicht bereits unumgänglich.

Große Portionen

Der Dickmacher Nummer Eins heut zu Tage sind die zu großen Portionen. Gefördert werden diese von XXL – Angeboten in Restaurants oder auch im Supermarkt. Keiner möchte leckeres Essen auf dem Teller übrig lassen, die so genannten Doggy Bags in den Restaurants kommen gleichzeitig auch aus der Mode.

Wissenschaftlich ist es ebenfalls erwiesen, dass die Menschen, die bereits in der Kindheit gelernt haben ihre Mahlzeiten aufessen zu müssen, zu Adipositas neigen.

Fertigkost

Fertige Nahrung bietet den Vorteil, dass sie schnell zubereitet ist. Selten müssen noch wenige Zutaten wie etwa Wasser zur Fertigsuppe hinzugefügt werden, meist aber genügt bereits das Erwärmen in der Mikrowelle – schon ist die Mahlzeit verzehrfertig.

Doch der Nachteil an diesen Produkten sind neben dem überteuerten Preis auch die Inhaltsstoffe. Zucker in großen Mengen, Emulgatoren, Fette und weiter chemische Stoffe sättigen so wenig, dass man oft dazu verleitet wird, noch eine weitere Portion zu sich zu nehmen. Außerdem fördern diese Inhaltstoffe Schwankungen im Blutzucker, was wiederum Heißhunger – Attacken zur Folge hat. Ganz abgesehen davon, dass die Fertiggerichte bereits in der Einzel – Portion Unmengen an Kalorien beinhalten.

Keine festgelegten Zeitpunkte

Viele kennen es noch aus ihrer Kindheit: Frühstück gibt es um 8 Uhr, Mittag um 13 Uhr und das Abendessen wird um 18 Uhr eingenommen – oder zu anderen, jedoch festgelegten Zeitpunkten. Die ganze Familie versammelt sich täglich zur gleichem um den Esstisch und nimmt die frisch zubereitete Mahlzeit gemeinsam ein.

Heute erfreuen wir uns an den To Go Produkten, zahlreichen Bäckereien und Imbissen, die man eben mal so nebenbei einnehmen kann. Aus Zeitgründen greifen immer mehr Menschen auf das Essen außer Haus oder gelieferte Speisen zurück. Auch wird dieses Ess – Verhalten dadurch unterstützt, dass immer mehr Menschen alleine leben und sich nicht nur für sich alleine eine frisch gekochte Mahlzeit zubereiten möchten. Auch die langen Arbeitstage tragen ihren Teil dazu bei, dass eher ein schnelles Essen zwischendrin eingenommen wird, als dass man sich wirklich Zeit für seine Mahlzeit nimmt.

 Essen als Beschäftigungstherapie

Auch ist es heut zu Tage beinahe Usus, zu essen ohne tatsächlich Hunger zu verspüren. Die Gründe dafür sind entweder Frust oder Langweile. Dabei werden meist ungesunde und kalorienreiche Dinge wie Schokolade, Chips und andere Süßigkeiten genascht.

Immer öfter dienen Nahrungsmittel dazu, Gefühle – insbesondere negative, zu kompensieren. Eine Studie ergab sogar, dass 60 Prozent der Befragten zu Schokolade greifen, wenn sie frustriert sind. Dass dabei eine Gewichtszunahme und Übergewicht nahtlos ineinander übergehen versteht sich von selbst.

Geiz ist geil

Ein weiterer Dickmacher ist auch der aktuelle Geiz ist geil Gedanke. Denn während auf die teuren Lebensmittel wie Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und mageres Fleisch aus Kostengründen verzichtet wird, greifen viele Menschen zu der fettigen Wurst im Vorratspack, das Weißbrot und in Restaurants boomen die All you can eat Angebote.

Das Fazit ist, dass übermäßig viel Fett und Zucker und daraus folgend Kalorien aufgenommen wird. Dass diese Nahrungsmittel jedoch sehr ungesund sind und deutlich kürzer sättigen, spielt beim Kauf erst einmal keine Rolle.

Ballaststoffe

Auch die Zusammensetzung der Mahlzeiten bestimmt die Anzahl der aufgenommenen Kalorien. Übergewichtige Menschen haben meist zu wenige Ballaststoffe zu sich genommen. Hilfreich wäre es, wenn das Nahrungsvolumen erhöht, die Anzahl der Kalorien zeitgleich jedoch reduziert wird. Möglich ist das durch die Einnahme von Ballaststoffen. Denn diese machen schneller satt und dadurch bleibt die Taille eher schlank. Zudem wird die Fettspeicherung gehemmt, was wiederum den Insulinspiegel positiv beeinflusst und das Sättigungsgefühl länger anhält.

 

Als Fazit kann man sagen, dass nicht nur die Nahrungsmittel selber, sondern auch die Zusammenstellung dieser sowie die Menge der eingenommenen Lebensmittel die Figur beeinflussen können.