Der Darm als Grundlage für ein positives Leben

Wenn es nach dem menschlichen Darm ginge, würden sich alle Menschen ausgewogen und mit viel frischem Obst und Gemüse, zahlreichen Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten ernähren. Diese wären immer gut gekaut und würden in Ruhe genossen werden. Denn das alles fördert die Bewegung des Darms und schütz zudem vor Übergewicht.

Doch leider ernähren sich nur die wenigsten so. Für sich selber sollte man trotzdem herausfinden, was einem bekommt und unverträgliche Lebensmittel sollten weitestgehend gemieden werden. Ebenso wie Tabak und Alkohol, denn der Konsum dieser Produkte beeinträchtigt die Schleimhaut des Darmes.

Doch auch das Verhältnis der eingenommenen Nahrungsmittel zueinander sowie der Zustand des Magens und der Därme selber sind ausschlaggebend für das menschliche Wohlbefinden.

Wenn eine Mahlzeit eingenommen wird, wenn man sehr aufgeregt wütend oder auch sehr müde ist, kann diese ebenso schlecht verdaut werden wie eine Mahlzeit, die eilig heruntergeschlungen wird. Zumal beim hastigen Essen meist auch mehr Nahrung aufgenommen wird als eigentlich notwendig ist.

Weiterhin belastet das sofortige Zurückkehren an den Arbeitsplatz den Darm zusätzlich. Das hat zur Folge, dass auch das Arbeiten an sich nicht konzentriert ausgeübt werden kann. Denn das für das Ausüben der Arbeiten wird Blut benötigt, was sich direkt nach dem Essen jedoch zur Förderung der Verdauung im Bereich des Magens befindet. Es spielt daher keine Rolle, ob es sich bei der Tätigkeit um eine geistige oder körperliche Arbeit handelt.

Was sollte für eine gute Darmbewegung beachtet werden?

  • Die tägliche Einnahme von fermentierten Milchprodukten und Probiotika fördern nicht nur die Verdauung, sondern sie stärken auch die Immunabwehr und wirken sich positiv auf das Gelichgewicht der Darmflora aus.
  • Viel Bewegung fördert ebenfalls die Darmbewegung. Daher sollte mindestens drei Mal pro Woche für etwa 30 bis 60 Minuten Sport auf dem Tagesplan stehen.
  • Jedoch darf auch die Entspannung nicht zu kurz kommen, so dass sich nicht nur der Körper im Allgemeinen, sondern auch der Darm im Besonderen beruhigen kann.
  • Der Gang zur Toilette sollte ebenfalls in Ruhe stattfinden und der Stuhlgang keinesfalls unterdrückt werden.
  • Tauchen Probleme hinsichtlich der Verdauung auf, so sollte ein Arzt konsultiert werden.
  • Während des (langsamen!) Essens nur mäßig trinken und insbesondere darauf achten, nur dann Flüssigkeit einzunehmen, wenn im Mund kein Essen mehr zerkaut werden muss

 

Der Magen ist ein äußerst sensibles Organ. Es reagiert unmittelbar auf jegliche Veränderung der Stimmung und des Befindens. So kann eine Magenverstimmung durchaus auch psychische Grüne haben. Doch können auch Verdauungsstörungen, ernste Krankheiten und sogar der Tod eine Folge von nicht behandelten Magenproblemen sein.

Äußern können sich solche Magenerkrankungen durch etwa gelegentlichen Kopfschmerz oder leichte Schwindelanfälle, jedoch kann eine Magenerkrankung auch zum plötzlichen Tod führen. Das ist meist dann der Fall, wenn die Verstimmung nicht bemerkt oder nicht ernst genommen wird.

Zudem ist es ratsam, dass individuell unterschiedliche Risiko an Darmkrebs zu erkranken zu ermitteln. Dies geschieht anhand der Familiengeschichte sowie den persönlichen Vorerkrankungen. Natürlich sollten auch die Vorsorgeuntersuchungen beim Hausarzt in Anspruch genommen werden, selbst, wenn keinerlei Beschwerden vorliegen.